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Heute ist mal wieder ein Tag der einfach zu nichts führt. Nur zu Problemen. Man hätte ihn besser aus dem verdammten Kalender streichen können, aber auf die Idee kommt ja mal wieder niemand. Und ganz am Ende des Tages (praktisch jetzt, 21:23 Uhr), fällt mir ironischerweise auch noch auf, dass Heute Sonntag ist. War ja klar. Der Tag an sich kann also gar nichts dafür, dass er so verdammt unnütz ist, er ist einfach schon als Sonntag geboren worden, man kann ja leider nicht selber entscheiden was für ein Wochentag man sein möchte (nagut, das können nur die wenigsten, vermutlich weil wir keine Wochentage sind...).
Kommen wir mal zur Sache, ich schreibe das hier schließlich nicht grundlos - zumindest nicht vollkommen - wieder mal nur ein verzweifelter Versuch irgendwie meine gedanken an das Word-Programm loszuwerden und nicht an meine armen Mitmenschen, die schließlich auch nichts dafür können, dass ich so eine Veranlagung zum Dramatischen habe. Also, alles wirklich sehr sehr sehr zu dramatisieren, praktisch eine "Ich muss auf der Stelle sterben, sonst bring ich mich um" Situation. Und weswegen? Wegen Geld. Ja, ich weiß, dass ist traurig. Aber warum muss denn diese dämliche Welt auch so verdammt teuer sein? (Und warum benutz ich heute so verdammt oft das Wort verdammt?) Ich meine, ich bin ein Teenager, ich hab doch kein Geld. Dagegen kann ich gar nichts tun, das ist in den Genen aller Menschen in meinem Alter festgelegt, wir haben nunmal kein Geld. Dabei brauch ich so dringend was. Jetzt mach ich auch noch Fahrschule, und ich brauche 600 Euro. Und man, das auch noch in 4 Monaten. Irgendwo her, schnell. Keine Ahnung wie ich das anstellen soll. Ich arbeite ja schon nebenbei, und zusammen mit Hobbys, Schule und Freunden lässt sich ein zweiter Job irgendwie einfach nicht vereinbaren. Und angenommen ich gehe jetzt immer recht oft arbeiten und geb kaum was aus, trotzdem hätte ich dann in 4 Monaten im besten Fall 500 Euro. Aber erstens reicht das nicht, und zweitens: Wie soll man es anstellen gar nichts nebenbei auszugeben? Ich meine, man will ja auch noch mal Spaß haben, grade in den Ferien, Party, Kino, Essen und so. Und eventuell braucht man auch mal was, also beispielsweise Creme, ein neues Paar Socken oder sowas. Und Leute, ich bin ein Mädchen. Ich habe ab und zu mal das Bedürfniss einkaufen zu gehen. Also richig, praktisch so, dass man mit 7 Tüten wieder nach Hause kommt, unnötig viel Geld für etwas ausgegeben hat, was man gar nicht unbedingt braucht, aber es ist einfach so, so schön. All die luftigen Tops mitten im Dezember fallen zum Beispiel in diese Spalte. Oder das dritte Paar schwarze High-Heels, auf denen man maximal 5 Meter weit kommt ohne Blasen an den Füßen zu bekommen.
Ich weiß, das klingt Alles so, als wäre das Ganze meine Schuld, ich sollte genügend Geld haben und meine ganzen Ausreden taugen auch nichts. Es stimmt. Ja wirklich, ich bin nicht grade der Mensch dem man 100 Euro geben sollte und dann sagt: Komm damit eine Woche aus (also mit Essen kaufen und so weiter). Ich würde vermutlich denken, gut, dann hungere ich halt und würde mit den 100 Euro shoppen fahren. Vielleicht noch das bisschen restliche Geld von meinem eigenen Konto abholen, was ich noch habe. Nur ändert das Alles nichts an der Tatsache (ja, es ist leider eine Lüge: Einsicht führt nicht immer zu einer vernünftigen Lösung), dass ich immer noch 600 Euro brauche. Schnell, keine Ahnung woher. Vielleicht sollte ich eine Bank ausrauben. Oder ein Schmuckgeschäft. Oder ich zwinge den Fahrlehrer dazu, mir den dämlichen Führerschein einfach so auszustellen. Haben wir auch irgendwas realistisches im Angebot meine Dame? Meine Innere Stimme meldet sich mal wieder. Von wegen Verantwortungsbewusstsein und all so ein Zeugs. Ich versuche einfach wegzuhören. Und jammere stattdessen meine armen Mitmenschen voll, wie schwer ich es doch habe. Ich bin heute echt in eine mittelschwere Depression deswegen gefallen. Und mein armer Vater musste sich das Alles auch noch anhören. Er tat mir da schon Leid, aber ich musste einfach mit irgendwem darüber reden. Und als meine Mutter mich schon nicht mehr verstanden hat, als ich versucht habe herauszufinden wie ein Plattenspieler mit sonem goldenen, großen Ding drauf heißt (Grammaphon übrigens, für Alle anderen, die ähnlich viel Ahnung haben, wie ich), musste halt Papa dran. Ich meine, bei meiner Schwester hätt ich's gar nicht erst versuchen brauchen, und wer Anderes war zur Zeit nicht verfügbar. Also musste Papa sich dann anhören, wie schwer ich es doch habe, und das ich bald sicherlich sterben würde. Das Übliche eben, nicht, dass er das nicht schon kennen würde. Ich sollte mir einen Wackel-Dackel zulegen. Den stell ich dann mitten auf meinen Schreibtisch, und erzähle ihm von all meinen Problemen, während er einfach da sitzt, und nickt. Das hat ungefähr den gleichen Effekt, wie mit Papa zu reden, ich meine, beides führt zu nichts, aber irgendwie ist es dann ja doch beruhigend einfach zu wissen, es ist einer da für dich.



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